FAQs:
Fragen und Antworten
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Sie bitte unter Kontakt
Vorschläge. Bei allgemeinen Interesse werden Sie hier aufgeführt.
Eignung
Ich bin
Raucher - sind Probleme denkbar?
Wegen
einem Zahnimplantat das Rauchen aufhören?
Ich habe
Diabetes. Was ist zu tun?
Bei mir
ist der Kiefer stark abgebaut, hoffnungslos?
Eine
Membran soll eingeplanzt werden, damit der Knochen aufgebaut werden kann? Was
heißt das?
Welchen
Sinn haben Membranen?
Mein
Kind ist 12 Jahre alt und hat bei einem Sturz vom Fahrrad einen Schneidezahn
verloren. Ist eine Einplanzung eines Implantates denkbar?
Dauer
Wie lange dauert die Implantation?
Wie
läuft eine Operation ab?
Ist eine
Klinikaufnahme nötig?
Warum gibt
es eine zweite Operation für das Einsetzen der Krone?
Wie lange
halten Implantate?
Pflege
Warum ist
die Pflege der künstlichen Zahnpfeiler so wichtig?
Kosten
Wie hoch
sind die Kosten?
Zahlt die Krankenkasse?
Ansprechpartner
Wer pflanzt
künstliche Zahnwurzeln ein?
Allgemeiner Hinweis zur "Eignung":
Innerhalb einer Untersuchung ("Anamnese") überprüft der Zahnarzt, ob ein
chirurgischer Eingriff möglich ist. Je nachdem, welche Krankheiten vorliegen,
kann der Eingriff durchgeführt werden oder nicht. In manchen Fällen wird ihr
Hausarzt zu Rate gezogen. um weitere Untersuchungen durchzuführen (z.B.
Blutbildbestimmung).
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Ich bin Raucher
- sind Probleme denkbar?
Leider ist das Rauchen als ungünstig anzusehen
- insbesondere in der Einheilphase der Implantate. Generell stört das Nikotin
die Durchblutung ("Microzirkulation") der kleinen Gefäße der Schleimhaut - ein
Grund, warum Einheilungstörungen auftreten können.
Wegen einem Zahnimplantat das Rauchen aufhören?
Im Prinzip ja, allerdings ist das
bekanntlicherweise schwierig. (--> Buchtip). Sie sollten den Zigarettenkonsum
(gilt für Zigarrenraucher genauso) jedoch reduzieren können. Zu beachten ist,
dass selbst wenn Sie aufgehört haben zu rauchen, mindestens ein halbes Jahr
vergehen muß, ehe implantiert werden kann. Als Raucher haben Sie immer das
Risiko, während der Einheilphase das Implantat zu verlieren!
Doch auch beim reduziertem rauchen ist ein Implantatverlust immer denkbar. In
vielen fällen wird daher auf eine Implantation verzichtet werden.
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Ich habe
Diabetes. Was ist zu tun?
Bei Diabetes kommt es mit der Zeit zu
Veränderungen des Kieferknochen. Die "Qualität" des Knochens ist jedoch wichtig
für den Implantathalt ("Primärstabilität des Implantates"). Auch kann die
Wundheilung beeinträchtigt sein. Der Zahnarzt wird meist mit Ihrem Hausarzt eine
vorherige Untersuchung veranlassen. Grundsätzlich ist ein eingestellter Diabetes
keine Gegenanzeige einer Implantation. Sinnvoll ist es, mehr Implantate zu
setzen als bei einem Gesunden nötig wären. Geht nämlich ein Implantat verloren,
kann in diesem Fall die Prothese umgearbeitet werden und hat noch genügend Halt
mit den verbliebenen Implantaten.
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Bei mir ist der Kiefer stark
abgebaut, hoffnungslos?
Hoffnungslos meistens nicht. Neue Verfahren,
die den Knochen wieder aufbauen ("augmentative Verfahren") werden sehr
erfolgreich durchgeführt. Nach ca. einem halben Jahr ist der neue Knochen
belastbar - für die Aufnahme der Implantate oder - falls die Implantate
gleichzeitig mit dem Knochenaufbau eingepflanzt wurden - sogar für die Prothese.
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Eine Membran
soll eingeplanzt werden, damit der Knochen aufgebaut werden kann? Was heißt das?
Wenn zuwenig Knochen für eine
Implantateinpflanzung da ist oder aus ästhetischen Gründen kleine Knochengebiete
aufgebaut werden müssen, werden sogenannte "Membranen" eingesetzt. Sie können
aus Reintitan (hält gut irgendwelchen Druck von außen stand) oder aus besonderen
Stoffen bestehen, die sich auflösen oder - wie die Reintitanmembran - wieder
entfernt werden müssen. Meist geschieht dies nach einem halben Jahr - mit der
Eröffnung der Implantate.
Welchen Sinn haben Membranen?
Da der Knochen sich nur sehr langsam neubildet,
das umgebene Weichgewebe wie das Zahnfleisch sich aber sehr schnell erholt,
konkurrieren beide Gewebe miteinander. Die Membran hält nun das
Weichgewebe vom Knochen fern, sodass sich unter der
Membran der Knochen in Ruhe ausformen kann.
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Wie lange dauert
die Implantation?
Die Dauer hängt ab
wie lange der Zahnverlust her ist. Kann ein Implantat direkt nach Zahnverlust
oder 6 - 8 Wochen nach Zahnverlust eingesetzt werden, geht das sehr schnell -
nicht länger, als das Legen einer großen Zahnfüllung. Den Wirkungseintritt der
Betäubung und den chirurgischen Eindecken eingerechnet ca. 30 - 45 Minuten.
Ist es inzwischen zum Knochenabbau
gekommen, wird meistens der Knochen mit der Einpflanzung der künstlichen
Zahnwurzeln wieder aufgebaut. Werden hierzu körpereigener Knochen (z.B. vom
Weisheitszahngebiet) entnommen und eine Membran eingesetzt, erhöht dies die
Operationsdauer wesentlich.
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Mein Kind ist
12 Jahre alt und hat bei einem Sturz vom Fahrrad einen
Schneidezahn verloren. Ist eine Einplanzung eines Implantates denkbar?
Entscheidend ist, wie weit das Knochenwachstum
des Kindes insgesamt abgeschlossen ist. Meist wird das "skelletale" Alter in
Zusammenarbeit mit einem Kieferorthopäden bestimmt. Eine Röntgenaufnahme der
Hand läßt sehr gut das Wachstum des Handskellets beurteilen. Damit können
Rückschlüsse auf das Knochenwachstum erfolgen. Grundsätzlich ist nach dem
zweiten Wachstumsschub eine Implantation möglich. D.h. bei männlichen
Jugendlichen nach 18 - 21 Jahren, bei Mädchen ca. nach 16 - 18 Jahren.
In Ihrem fall müsste eine kleine, herausnehmbare Prothese eingesetzt werden ("Klemmstück"
mit ersetztem Zahn) oder ein Zahn zwischen die Nachbarzähne mittels Kunststoff
geklebt werden ("Maryland-Brücke")
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Wie läuft eine
Operation ab?
Nach lokaler Betäubung (mit einer normalen
zahnärztlichen Spritze wie Sie sie vielleicht bei einer Plombe schon
kennengelernt haben) mit das Zahnfleisch und der Knochen, der von einem Nerv
versorgt wird, betäubt.
Das Zahnfleisch wird weggeklappt, ein Implantatbett mit einem Bohrer geschaffen
(im Oberkiefer "hört" man das geradezu) und das Implantat eingedreht (wenn es
eine Schraube ist) oder eingeklopft (wenn es ein Zylinder ist). Der Zahnarzt
wird es Ihnen sagen, wenn er das Implantat einklopft.
Das Zahnfleisch wird zurückgeklappt und vernäht.
Nach ca. 11- 14 Tagen werden die Nähte entfernt.
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Ist ein
Klinikaufenhalt nötig?
Das hängt von der Schwere des Eingriffes ab.
Grundätzlich gilt: nein, die Eingriffe werden ambulant, d.h. in der Praxis
vorgenommen.
In den selten Fällen, dass grössere
mengen von Knochen für einen Kieferkammaufbau benötigt werden z.B. durch einen
Knochenentnahme am Becken, ist eine stationäre, d.h. Klinikaufnahme erforderlich.
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Warum gibt es eine
zweite Operation für das Einsetzen der Krone?
Sofern das Implantat unterhalb des
Zahnfleisches, also "gedeckt" einheilte, ist für das Einsetzen der Krone
erforderlich, das Zahnfleisch unter örtlicher Betäubung wieder zu eröffnen, um
für den Zahntechniker ein Arbeitsmodell herzustellen. Der Zahntechniker stellt
im Zahntechniklabor Ihre Krone her - die der Zahnarzt dann einsetzt, d.h. mit
dem Implantat verbindet. Das Zahnfleisch ist inzwischen geheilt - meist schmiegt
es sich an eine vorübergehende Ersatzkrone ("Zahnfleischformer") an bis der
Zahnarzt die endgültige Krone einsetzt.
Dieser "Durchtrittsbereich" zur Mundhöhle und Knochen ist der kritische Bereich
in dieser Behandlungsmethode. Er muss peinlichst von Ihnen sauber gehalten
werden.
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Wie lange halten
Implantate?
Implantate haben laut wissenschaftlichen
Untersuchungen sogar eine längere Überlebenszeit als normale Brücken oder Kronen,
d.h. mehr als 15 Jahre.
Heute befinden sich Zahnimplantate schon länger als 25 - 30 Jahre im Mund -
vorausgesetzt ist ein gute Pflege der Pfeiler, d.h. eine gute Mundhygiene.
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Warum ist die Pflege
der künstlichen Zahnpfeiler so wichtig?
Das Zahnfleisch schmiegt sich an das Metall des
Implantates an und dichtet die Mundhöhle mit all ihren "Bewohnern", Speiseresten
usw. zum Knochen hin ab. Wichtig ist es, das Metall von Bakterien sauber zu
halten. Die Bakterien können schneller als bei einem natürlichen Zahn zu
Entzündungen führen. Diese Entzündungen greifen auf dem Knochen über, der das
Implantat fest verankert. Die Folge: Das Implantat lockert sich - meist
unmerklich, also ohne Schmerzen, da die beim natürlichen Zahn sonst üblichen
Nerven fehlen.
Bakterienansammlungen kann man nur mechanisch, d.h. mit Bürstchen oder
speziellen Zahnreinigungsbändern entfernen. Das Praxisteam wird Ihnen die
Handhabung dieser Reinigungshilfen genau erklären und die Anwendung mit Ihnen
üben.
Keine Angst - Sie werden sehen, nach einer kurzen Übungszeit wird die Pflege
Ihrer Zahnpfeiler so schnell vonstatten gehen wie früher mit der Zahnbürste!
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Wie hoch sind die
Kosten?
Die Kosten teilen sich - wie
immer in der Zahnmedizin - in das zahnärztliche und zahntechnische Honorar auf.
Das zahnärztliche Honorar hängt ab von
- der Chirurgie (ohne/mit
Knochenaufbau z.B.)
- Anzahl der Implantate
- Schwierigkeit des Eingriffs
(z.B. verbunden mit Kieferhöhlen-Operation)
- Art der prothetischen
Versorgung
- nötige oder sinnvolle
Zwischenschritte wie Vorbehandlung bzw. aufwendige Zahnfleischausformung
Das zahntechnische Honorar von
- Planungsmodellen
- Anzahl der Implantate
- Art der Konstruktion (Krone,
Steg, Geschiebe usw.)
- Art der Verblendung (Kunststoff/Keramik)
- Art des Ersatzes (persönliche,
ästhetische Verfeinerung der Ersatzzähne etc.)
In den Fällen, in denen
z.B. beim zahnlosen Unterkiefer eine vorhandene Prothese umgearbeitet und die
Implantate sofort nach dem Einpflanzen belastet werden können ("Sofortbelastbare
Implantate") fallen geringere Kosten an.
Eine Richtschnur ist dabei die Erhebung der Stiftung Warentest, die hierzu ein
sehr gutes Buch ("Zähne") herausgebracht hat.
Wichtig: Der implantatgestützte Zahnersatz wird gewissenhaft geplant (Röntgenaufnahme/Gipsmodell
mit Vermessung/Röntgenschablone/Aufstellen von Ersatzzähnen für die Festlegung
des Implantatortes/Computerberechnung des Restknochens). Die dabei anfallenden
Kosten müssen auch bezahlt werden, falls Sie die Behandlung doch nicht machen
möchten. Der Zahnarzt wird Sie darüber informieren.
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Zahlt die
Krankenkasse?
Wir müssen zwischen der
gesetzlichen und den privaten Krankenkassen unterscheiden:
- bei den privaten
Krankenkassen werden die Kosten grundsätzlich übernommen, teilweise hängt das
jedoch von dem Vertrag ab, den Sie abgeschlossen haben.
- Die gesetzlichen
Krankenkassen zahlen mit dem 01.01.2005 Zuschüsse.
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Wer pflanzt
künstliche Zahnwurzeln ein?
Fragen Sie Ihren Hauszahnarzt, ob er
implantologische Leistungen anbietet. In vielen Fällen werden die chirurgischen
Leistungen, d.h. die eigentliche Implantat-Operation, durch Chirurgen (spezialisierte
Zahnärzte, Oralchirurgen, Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgen) durchgeführt. In
diesen Fällen überweist Ihr Hauszahnarzt Sie zum Spezialisten. Ihr Hauszahnarzt
wird gerne die prothetische Arbeiten, d.h. die Kronen, Brücken oder
Halteelemente auf die Implantate anfertigen lassen und einsetzen. Fragen Sie ihn
danach!
Im Bereich "Suche"
(zur Zeit bitte via "Kontakt") können Sie Implantologen in Ihrer Nähe genannt bekommen. Dieser Service ist
kostenfrei und mit keinerlei wirtschaftlichem Interesse verbunden.
Es werden nur erfahrene Implantologen, d.h. die mindestens eine fünfjährige
Tätigkeit haben, als möglichen Kontakt angegeben.
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